Dorf-Archiv

Am 02.03.2007 beschloss die Mitgliederversammlung des Heimat- und Fördervereins ein eigenes Dorf-Archiv zu gründen und aufzubauen. Seither sammelt der Verein zum Zweck der Erforschung örtlicher Geschichte (siehe Satzung Heimat- und Förderverein §1 Abs. 3) Originale, Schriftstücke und andere Dinge, die es zu bewahren gilt. Hierbei wird nicht nur rein archiviert, sondern es dreht sich mittlerweile auch vieles darum die Inhalte zu digitalisieren und somit auf noch einfacherem Weg den Bewohnern des Ortes sowie allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.

Ansprechpartner:
Peter Schauerte (Beisitzer – Archiv)


Besondere Exponate

An dieser Stelle werden demnächst besonders interessante Exponate aus dem Archiv vorgestellt.

Foto der ehemaligen Benolper Schule

Bisherige Beiträge

Die bisherigen Beiträge zur Benolper Geschichte – aufbereitet durch unsere Tätigkeit im Dorf-Archiv – stehen wie folgt zur Verfügung:

1. – Erwin Löcker – Briefe an die Heimat

Erhaltenen Unterlagen von Erwin Löcker wurden sorgfältig gesichtet, aufgearbeitet und zu einer zusammenhängenden Lebensgeschichte zusammengestellt. Im Mittelpunkt stehen seine Briefe aus den Jahren 1943 bis 1948, die von seinem Kriegsdienst, der Gefangenschaft in Frankreich und der Sehnsucht nach der Heimat erzählen. Ergänzt durch biografische Informationen und zeitliche Einordnungen entsteht ein persönlicher Einblick in fünf bewegende Jahre seines Lebens. So wird ein Stück Benolper Geschichte bewahrt und für kommende Generationen zugänglich gemacht.

2. – Franz Löcker – Kriegstagebücher

Der Benolper Franz Löcker hat seine persönlichen Kriegserlebnisse aus dem 1. Weltkrieg in einem Notizbuch niedergeschrieben. Herausgekommen ist ein Protokoll über die Anforderungen des Kriegsalltags an einen einfachen Sanitätssoldaten. Die Aufzeichnungen des Franz Löcker mit der seltenen Perspektive eines Sanitäters sind ein Dokument von zeitgeschichtlich großer Bedeuten und wurden daher u.A. für die „Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe“ (Ausgabe 1/2026 Folge 302 ff.) aufbereitet.

3. – Norbert Greiten

…

4. – St. Elisabeth Kirchenchronik

Die Jubiläumsschrift „100 Jahre St. Elisabeth Benolpe 1912–2012“ wurde im November 2012 pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Kirche veröffentlicht. Das von Dorothee und Peter Schauerte zusammengetragene Werk bietet weit mehr als eine bloße Aneinanderreihung von historischen Daten und Fakten. Das Buch dokumentiert detailliert die bewegte Entstehungsgeschichte der Kirche ab der Grundsteinlegung am 27. Mai 1912. Neben den architektonischen und kirchlichen Meilensteinen bettet das Autorenpaar die Kirchenchronik stark in das soziale und gesellschaftliche Leben Benolpes ein. Es beschreibt, wie eng das Schicksal der Dorfbewohner über Generationen hinweg mit ihrem Gotteshaus verknüpft war. Für die Zusammenfassung wurden alte Protokolle, historische Dokumente der Pfarrei, mündliche Überlieferungen sowie Bildmaterial aus der Dorfbevölkerung zusammengetragen.


Haben Sie auch noch Schätze aus vergangenen Zeiten?

Schauen Sie doch einmal auf Ihrem Dachboden, in alten Fotoalben oder Familienunterlagen nach: Haben Sie alte Fotos, Briefe, Postkarten, Urkunden oder andere historische Dokumente mit Bezug zu unserem Dorf?

Dann melden Sie sich beim Dorf-Archiv!
(Ansprechpartner: Peter Schauerte)

Wir freuen uns über jedes historische Zeugnis – ganz gleich, ob als dauerhafte Überlassung, Leihgabe oder zum einfachen Digitalisieren. Ihre Originale bekommen Sie selbstverständlich wieder zurück!

Gemeinsam bewahren wir die Erinnerungen und Geschichten unseres Dorfes für kommende Generationen.


Digitalisierung – Geschichte bewahren und zugänglich machen

1. Erinnerungen digital sichern

Wir digitalisieren alte Fotos, Briefe, Postkarten, Urkunden und andere historische Dokumente sorgfältig und schonend. So bleiben wertvolle Zeugnisse unserer Dorfgeschichte auch für die Zukunft erhalten.

2. Geschichte sichtbar & verständlich machen

Wir bereiten die digitalisierten Unterlagen auf, übertragen alte Handschriften in lesbare Texte und ergänzen sie um Informationen zu Personen, Orten und Ereignissen. So werden aus einzelnen Fundstücken lebendige Geschichten.

3. Geschichte für alle zugänglich machen

Ausgewählte Dokumente, Fotos und Geschichten machen wir über unsere Webseite und andere Formate zugänglich. Damit möchten wir das Wissen über unser Dorf bewahren, teilen und auch jüngeren Generationen näherbringen.